Gebäude bieten das Umfeld für die alltägliche Arbeit, das Wohnen und Leben. Jeder Nutzer kennt aus seiner eigenen Erfahrung Verbesserungsmöglichkeiten für „sein“ Gebäude. Die Mitglieder der TGA Gruppe, bestehend aus Experten der Disziplinen Lüftung, Automation und Gebäudehülle verbindet das Ziel besserer Gebäude. Voranschreitende Technik, verbesserte Prozesse und intensive Kommunikation sowie Planung und Errichtung im Dienste von Nutzung und Betrieb wurden unter Einbeziehung im Bauprozess Beteiligter in 13 Gebote formuliert. Die Einhaltung dieser Regeln ermöglicht neben dem Ressourcen schonenden Einsatz von Rohstoffen die Reduktion geplanter Baukosten, verkürzt maßgeblich die Bauzeit und stellt gleichermaßen zufriedene Nutzer und Investoren sicher.


Zum diesjährigen FM-Kongress werden drei dieser Gebote näher erläutert:

  • Wir müssen die Bauherren bei der Zieldefinition unterstützen.
  • Ausschreibungen müssen besser werden.
  • Wir müssen gute und gut funktionierende Beispiele kennen.


Nach deren Vorstellung werden mit den Teilnehmern im Rahmen einer geführten Diskussion Checklisten für Maßnahmen definiert, die das jeweilige Gebot beschreiben und praktisch umsetzbar machen. Auf diesem Weg arbeitet die TGA Gruppe gemeinsam mit allen am Bauprojekt beteiligten Verantwortlichen und im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses stetig und engagiert für das Ziel besserer Gebäude. Die Ergebnisse bisheriger Arbeit finden Sie in der Broschüre Die 13 Gebote der Gebäudeplanung.

 

"Bessere Gebäude. Die 13 Gebote für Plaung und Errichtung" findet am 22. April 2015 von 14:30 - 15:35 Uhr statt.
Ihre ATGA TGA-Gruppe


C. Pillwein
K. Palmstorfer
A. Riemer

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Freitag, 06 Februar 2015 14:45

DIE 13 GEBOTE DER GEBÄUDEPLANUNG

In den letzten Monaten entstanden unter der Leitung der ATGA TGA Gruppe in Zusammenarbeit mit Vertretern aus den Bereichen Investment, Architektur, Planung sowie Facility Management und Facherrichtung die 13 Gebote der Gebäudeplanung. Das Strategieziel der ATGA TGA Gruppe ist mehr als erreicht - aus 12 Geboten wurden gleich 13 Gebote!

Wer bessere Gebäude realisieren möchte, muss den Planungs- und Errichtungsprozess verbessern. Die Gebäudefunktionalität und deren Betrieb erst in der Nutzungsphase zu optimieren ist mit hohem Aufwand verbunden. Der Grad der Gebäudequalität wird in der frühen Planungsphase definiert. Die 13 Gebote sollen helfen, zukünftig bessere Gebäude zu realisieren.

Wir, das sind alle, die an der Entwicklung von Ideen für Immobilien sowie deren Planung und Errichtung beteiligt sind. Bauherren, Architekten, Planer, Komponentenlieferanten aus den Bereichen TGA, Bautechnik und Software, Errichter, Anlagenbauer, Berater, Nutzer, Betreiber, Facility Manager und viele mehr.


Klicken Sie auf untenstehendes Bild um einen Einblick in die 13 Gebote der Gebäudeplanung zu bekommen.

13GeboteBlog

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Haben Architekt bzw. Architektin und alle an Planung und Bau beteiligten Menschen zu jedem Zeitpunkt Information darüber, welche Maßnahmen im Projekt gesetzt sind oder zu setzen sind um Zeit- und Kostenplan einzuhalten? – Die Gespräche und Diskussionen der letzten Monate zeigen, dass diese Frage eindeutig verneint wird. Der Überblick der Einzelnen ist schlicht unzureichend.

 

Haben Investoren Interesse an übergreifender Planung? – Auch hier eine Verneinung, allerdings aus anderem Grund: Das Interesse des Investoren ist, die Investition zu geplanter Zeit und mit geplanter Rendite abzuschließen.

 

Sind Gebäudeausrüster interessiert an frühzeitig abgestimmten, anderen Systemen gegenüber offenen Lösungen im Sinne einer vorbereiteten und einfach durchzuführenden Installation? – Theoretisch daran interessiert ja, praktisch ist das nahezu nicht umsetzbar.

 

Die Erklärung hierfür ist, dass die Teilnehmer am Baugeschehen in deren Kosten (=Zeit)rahmen denken und sich so logischerweise auf deren Gewerke konzentrieren. Architekten widmen sich im Rahmen ihrer Zeitverfügbarkeit jenen Bereichen Augenmerk, die sie direkt beeinflussen können und sich der Reaktionen auf diese Einwirkungen (relativ) sicher sind.

 

Umfassende Planung und eine gute Gesamtübersicht scheinen über 2 Zugänge möglich:

a) durch über den Tellerrand blickende Teilnehmer am Baugeschehen (ökologisch und ökonomisch)

b) über eine Projektplanung und –Steuerung, die im besten Fall unter dem Investor selbst arbeitet. 

 

Die TGA Gruppe beschäftigt sich mit beiden Möglichkeiten. Zur erstgenannten Variante wurde im Rahmen des Facility Kongresses 2014 mit geladenen Gästen aus direkten Einflussbereichen diskutiert, welche Inhalte einfach verständliche und möglichst allgemein verwendbare „Gebote“ haben mögen.

Erste Erkenntnisse stellen sich wie folgt dar:

  • Der Bauherr muss Lösungsvorschläge kennen und seine Erwartung damit abgleichen.

  • Jeder Fachexperte muss über ein gewisses Basiswissen der jeweils anderen Bereiche verfügen. (Bereiche Architektur, TGA, Gebäudebetrieb, Facility Management, Betriebswirtschaft und Controlling, Immobilienverwaltung, Zertifizierungen, Lebenszykluskosten)

  • Es braucht gute Kommunikationder Knackpunkt schlechthin

  • Fazit daraus: Wir müssen die Sprache anderer verstehen!

  • Integrale Planung - über Gewerke und über den Lebenszyklus

  • Bau- und Lebenszyklusbetrachtung sind gleich relevant

  • Das Ziel des Gebäudes steht vor allen anderen Fragen und

  • Die Flexibilität der Immobilie muss am Schluss mitgedacht worden sein!

  • Disziplinierende Gesetzte statt nicht nachgezogener Kosten für Fehler

  • Trennung in „Kaufleute“ und Techniker unterbinden - Aufwand.Kosten.Preis. zählt

  • Mehr Investition in die Planung
    Planung bestimmt alles, kostet wenig im Vergleich mit Kosten der Bauphase und einen Bruchteil im Vergleich mit nachträglicher Fehlerbehebung
    Fazit: Planen, planen, nochmals planen

Diese Teilbereiche sind neben weiteren Erkenntnissen Basis für die Ausarbeitung der geplanten Gebote-Übersicht der TGA-Gruppe. Sie werden im den kommenden Wochen wieder erörtert und im Detail festgehalten.

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Mittwoch, 13 August 2014 12:25

"Do`s and Don`ts" in der Gebäudeplanung

Der Kongress 2014 hat der TGA Gruppe einen regelrechten Schub verabreicht. Sehr viele Teilnehmer haben sich an den Diskussionen der Anbieter von TGA Komponenten beteiligt.

Fast überrascht waren viel über die große Resonanz und Aktivität. Vielen in unserer Branche dürfte immer klarer werden, dass wir durch bessere Planungs- und Errichtungsprozesse bessere Gebäude realisieren können. Die TGA Gruppe ist nun dabei, aus all den Inputs, Diskussionen und im Rahmen eines Workshops am 5. November 2014 die „12 Gebote der Gebäudeplanung“ zu erarbeiten (na vielleicht werden es auch 13 oder 11+3 :)). Viele Fixstarter in dieser Auflistung der „Dos and Don‘ts“ der Gebäudeplanung und –errichtung, wie Integrale Planung, Lebenszyklusdenken und bessere Kommunikation sind ja schon bekannt. Ein sehr interessantes Projekt!

Endlich eine Gruppe, die das was eh alle wissen und (fast) keiner macht, sammelt und knackig zusammenfasst!

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Die integrierte Gebäudeplanung beginnt nicht erst bei der Gestaltung der Gebäudehülle oder der Auswahl und Dimensionierung der haustechnischen Anlagen, sondern die Nutzung von Solarenergie oder zum Beispiel natürlicher Lüftung können bereits zur Minimierung des Energiebedarfs und der Umweltbelastung beitragen. Ein durchdachtes Gebäudekonzept darf jedoch den ursprünglichen Zweck des Gebäudes nicht aus den Augen verlieren. Es geht in erster Linie darum, dem Nutzer einen möglichst geschützten und angenehmen Aufenthalts- und Lebensraum bereit zu stellen.

Alle Projektbeteiligten sollten mit Ihrer Verantwortung in Bezug auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, sowie Gesundheit sorgfältig umgehen. Dabei ist der Fokus auf Qualität statt auf Billigstprodukte zu setzen. Durch die frühe Zusammenführung aller Beteiligten ist gewährleistet, dass das vordefinierte Projektziel in jeder Phase der Planung bis hin zur Nutzung, im Mittelpunkt aller Handlungen steht.

Es ist wichtig großes Augenmerk darauf zu legen, dass gemeinsam sinnvolle und praktikable Lösungen erarbeitet werden. Erst dann können die vorhandenen Expertisen aller Beteiligten – Bauherr, Architekt, Planer und Haustechniker, Facility Manager usw. – optimal ausgeschöpft und Synergien erzielt werden. Am Ende entstehen dadurch Lösungen, die sowohl den architektonischen, als auch den wirtschaftlichen und technischen Ansprüchen der Nutzer gerecht werden. Als Technologieführer mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung und mehr als 60 Jahren Erfahrung im Bereich Lüftungs- und Klimatechnik ist TROX sowohl kompetenter Ansprechpartner mit Expertise, als auch lösungsorientierter Partner. Gemeinsam mit unseren Partnern begleiten wir unsere Kunden, vom ersten Schritt des Entwurfs, bis zur Nutzung ihrer Anlage. Dabei analysieren und bewerten Profis objektiv die umsetzbaren Systemlösungen – dezentral, zentral oder eine Kombination aus beidem – und verdeutlichen den Kunden die einzelnen Vor- und Nachteile im ganzheitlichen Gebäudetechnikkontext.

 

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Rund 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs entfallen auf Gebäude. Angesichts immer knapper werdenden Ressourcen bedeutet das akuten Handlungsbedarf für die ganze Immobilienbranche. Investoren, Planer und Architekten sind daher aufgefordert Umdenken walten zu lassen, Einsparpotenziale zu nutzen und durch den effizienten Einsatz von Energie nicht nur den Verbrauch, sondern auch die Kosten zu senken.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der langfristigen und ganzheitlichen Betrachtung von Gebäuden.

Beckhoff bietet hierfür ein interessantes, auf Industriestandard basierendes Technologieportfolio, das prädestiniert für integrale Gebäudeautomation ist. Der integrale Ansatz, die Planung und die Gebäudeautomationslösung ist der Schlüssel für nachhaltige Gebäude, das zeigen die unzähligen bereits realisierten Gebäude für alle Nutzungsarten.

Anbieter von TGA Komponenten haben seit einigen Jahren in der ATGA eine Plattform gefunden, in der sie das Ziel „Bessere Gebäude“ verfolgen. Dafür ist heute allerdings mehr als gute Technik erforderlich. Durch technische Insellösungen und Billigst-Vergaben sind keine akzeptablen nachhaltigen und lebenszyklus-optimierten Resultate erzielbar. Immer mehr wird klar, dass die Lösung vieler Probleme in besserer Kommunikation, besseren Schnittstellenmanagement und optimierten Prozessen liegt.

Die Lösung vieler Probleme liegt der Verbesserung der Kommunikation, besserem Schnittstellenmanagement und besseren Prozessen.

Wir werden das bessere Gebäude nicht realisieren können, ohne die Kommunikation zwischen Bauherren, Entwicklern, Architekten, Planern, Ausführenden, Lieferanten, Facility Managern, Betreibern und Nutzern zu verbessern, beziehungsweise überhaupt einmal herzustellen. Wir benötigen mehr Verständnis der Fragen des jeweils anderen, eine einheitliche Sprache, bessere Werkzeuge,  Ausschreibungen, die Qualitäten statt Produkte beschreiben und Vergabemodelle, die die Interessen des Bauherren widerspiegeln.


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